Energie- und Umweltzentrum 1, D-31832 Springe-Eldagsen
Tel. +49 (0) 50 44 / 9 75 -40, Fax +49 (0) 50 44 / 9 75 -44, info@blowerdoor.de

Die BlowerDoor GmbH

Die BlowerDoor GmbH hat ihren Sitz im Energie- und Umweltzentrum am Deister, etwa 25 km südwestlich von Hannover. Als Bildungsstätte bietet das e.u.[z.] Information, Beratung und berufliche Bildung zu den Themen energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen, Bauphysik und erneuerbare Energien. Auf dem 18.000 m² großen Gelände realisieren verschiedene Firmen erfolgreich moderne Energiekonzepte.

Aus der Ingenieurgemeinschaft Bau+Energie+Umwelt Tätigkeitsschwerpunkte Bauphysik und energetische Optimierungen), die sich seit 1989 zunächst als Pionier in Deutschland mit der Thematik der Luftdichtheit, der BlowerDoor-Messung und der BlowerDoor-Produktentwicklung befasste, entstand nach den ersten verkauften BlowerDoor-Geräten und der erfolgreichen Einführung der inzwischen jährlich stattfindenden BlowerDoor-Symposien im Jahr 1999 die BlowerDoor GmbH. Unser Know-how findet sich  sowohl in der Hard- als auch in der Software unserer BlowerDoor-Messtechnik wieder, denn Produktentwicklung und Qualifizierung sind neben ausführlicher Beratung Schwerpunkte unserer Tätigkeit. Unser BlowerDoor-Team besteht aus 8 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die vom Firmensitz in Springe-Eldagsen gern unsere Kunden im Inland sowie auch mit Freude mehr als 30 weitere europäische Länder betreuen, denn:

MessSysteme für Luftdichtheit – das ist unsere Kompetenz!

Das Energie- und Umweltzentrum am Deister

Der Marktführer in Deutschland: Minneapolis BlowerDoor

>The Energy Conservatory<
(Herstellerlink)

 

20 Jahre BlowerDoor – wie alles begann…

Uwe Weltecke (Gründer von Isofloc Wärmedämmtechnik GmbH) entdeckt die Minneapolis BlowerDoor in den USA. Sein Geschäftsfreund und Mitbegründer der Ingenieurgemeinschaft Bau + Energie + Umwelt GmbH Robert Borsch-Laaks ist von der Bedeutung der Luftdichtheitsmessung begeistert und importiert die erste Minneapolis BlowerDoor (Modell 2) nach Deutschland.

Meilensteine

Heute ist die Minneapolis BlowerDoor das marktführende Luftdichtheitsmessgerät in Deutschland sowie eines der erfolgreichsten Luftdichtheitsmessgeräte weltweit: Die BlowerDoor GmbH beliefert neben Deutschland mehr als 20 europäische Länder.

2009

Entwicklung des BlowerDoor Multifan Systems zur Messung großer Gebäude mit mehreren BlowerDoor Gebläsen. Mit dem Multifan-System können Luftdichtheitsmessungen von Gebäuden mit einer Hüllfläche von rund 7.000 bis 36.000 m² bzw. einem Gebäudeinnenvolumen von bis zu 450.000 m³ durchgeführt werden. Für die Luftdichtheitsmessung großer Industrie- oder Verwaltungsgebäude können bis zu vier Multifan-Module mit insgesamt 12 BlowerDoor-Gebläsen kombiniert werden.

2008

Hard- und Software sowie das Handling der Minneapolis BlowerDoor werden weiter optimiert: Das Modell 4.1 wird in den Markt eingeführt, u. a. mit einem erweiterten Messbereich von 19 bis 7.200 m³/h, der Tempomat-Funktion zur 1-Punkt-Messung ohne Laptop zur Qualitätssicherung und Erstanalyse sowie der Software TECTITE Express mit Mehrfachdiagramm und Pause-Funktion.
Paul Simons übernimmt die alleinige Geschäftsführung.

2007

Februar 2007 Garching: Verwaltungsgebäude mit 90.000 m³ Innenvolumen:
8 BlowerDoor-Gebläse wurden eingebaut in 2- und 3-Loch-Planen. Beim Aufnehmen der Messung werden die Gebläse nacheinander ausgeschaltet und verschlossen (mit Deckel oder Kappe).

2006

In Fulda findet das erste Europäische BlowerDoor-Symposium statt.
Die Entwicklung der Software „a-Wert MessSystem“ zur Bestimmung der Durchlässigkeit von Fensterfugen wird erfolgreich abgeschlossen.  

2004

FLIR-Thermografiekameras komplettieren das Sortiment der BlowerDoor GmbH. Beginn der elektronischen Werkskalibrierung der Minneapolis BlowerDoor per Mensor.

2003

Die Entwicklung des digitalen Druckmessgerätes DG-700 (2 Kanäle) zur automatischen BlowerDoor-Messung mittels Laptop wird erfolgreich abgeschlossen. Das DG-700 löst die analogen Druckmessdosen als neuer Mess-Standard ab: Die Messgenauigkeit des DG-700 beträgt ± 1% und ermöglicht sehr genaue Messergebnisse. Die im Hause BlowerDoor entwickelte Software „Löschgashaltezeiten“ wird in das Sortiment aufgenommen.

2002

Mit Einführung der EnEV sprunghafter Anstieg der Nachfrage auch aus dem europäischen Ausland: Distribution u. a. auch nach Dänemark, Norwegen, Schweden und Italien.
Entwicklung der Software „BlowerDoor plus“ zur Auswertung der BlowerDoor- Messung mit mehreren BlowerDoor-Gebläsen. Erste Messungen von Reinräumen (Labor- und Produktionsräume, Operationssäle) werden mit der Minneapolis BlowerDoor erfolgreich durchgeführt.
Die vom Fachverband für Luftdichtheit empfohlenen Gebläseüberprüfungen erweitern das Service-Angebot der BlowerDoor GmbH.

2002: BlowerDoor-Messung von Großen Gebäuden mit 2 von 4 eingebauten Gebläsen in der Nullemissionsfabrik der Fa. Solvis / Braunschweig

2000

Der Fachverband für Luftdichtheit im Bauwesen e. V. wird gegründet. Die BlowerDoor GmbH wird Mitglied.

Gründung des FLiB e. V. im e-u-z 1999
Im Bild vorne Mitte: Dr. Monika Hall, Sigrid Dorschky, Dr. Achim Geißler

2000: Bau des Philbus auf dem Gelände des e-u-z: BlowerDoor-Messung als vorgezogene Prüfung zur Qualitätssicherung

1999

Ingenieurdienstleistung und Handel werden mit der Gründung der BlowerDoor GmbH getrennt und intensiviert. Die BlowerDoor GmbH bietet neben dem Vertrieb der BlowerDoor-Messtechnik Werkskalibrierungen für die analogen Druckmessdosen sowie die digitalen Druckmessgeräte DG-3E und APT an (Referenz ist der sogenannte Mikrotektor).
Die Geschäftsführung ist Mitglied in Normungsgremien.

Oktober 1999: 4. BlowerDoor-Symposium mit 180 Teilnehmern

Oktober 1999: Fachausstellung beim 4. BlowerDoor-Symposium.
Im Bild von links nach rechts: Frank Spevak, Gary Nelson und Robert Nevitt (The Energy Conservatory/Minneapolis), Sigrid Dorschky, Hermann Wiefels, Stefanie Rolfsmeier, Wilfried Walther, Lothar Gerbermann, Paul Simons

1999: Mit dem ICE zur BlowerDoor-Messung: Sigrid Dorschky mit BlowerDoor- Gebläse, zerlegtem Holzrahmen und Messgerätetasche

1999: Frank Möbius (Mitbegründer der e-u-z) im Gespräch mit Hans Mönninghoff (Umweltbeauftragter der Stadt Hannover und Mitbegründer des e-u-z) und Gary Nelson (The Energy Conservatory/Minneapolis)

1999: Sigrid Dorschky (Seminarleiterin)

Praxis-Workshop im NEGH

1998

Einführung der Minneapolis BlowerDoor Modell 4 mit Druckmessgerät
APT (4 – 8 Kanäle) inklusive Software TECTITE Express zur Durchführung automatischer BlowerDoor-Messungen mit einem oder mehreren BlowerDoor- Gebläsen. Erste Messungen von „Großen Gebäuden“ (> 4.000 m³ Innenvolumen) mit 2 oder mehr BlowerDoor- Gebläsen. Die Minneapolis BlowerDoor erhält das CE-Zeichen (Kennzeichnung der Produktsicherheit nach EU-Recht); der TÜV München bestätigt die Messgenauigkeit. Durch eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger wird die Luftdichtheit der Gebäudehülle zum Stand der Technik erklärt.

September 1997: Demonstration der BlowerDoor-Messung im Haupthaus/DG des Energie- und Umweltzentrums anlässlich des 3. BlowerDoor-Symposiums: Durch den Überdruck tritt Nebel durch Undichtigkeiten aus.

September 1997: 3. BlowerDoor-Symposium mit 120 Teilnehmern.
Im Bild von links nach rechts: Gary Nelson (The Energy Conservatory/Minneapolis) und Robert Borsch-Laaks im Festzelt

1997: Fachausstellung während des 3. BlowerDoor-Symposiums.
Im Bild von links nach rechts: Sigrid Dorschky, Gary Nelson, Ireene Geese und Fachbesucher

1995

Durch die Ausführungen in der Wärmeschutzverordnung bekommt die Thematik Luftdichtheit neues Gewicht. Der für die Minneapolis BlowerDoor neu entwickelte Aluminiumrahmen löst den Holzrahmen ab.

1994

Einführung des ersten digitalen Differenzdruckmessgerätes DG-3E (1 Kanal).

1993

1. BlowerDoor-Symposium mit Anwendungsberichten zur thermografiegestützten Leckageortung. Bislang 7 national und 3 international ausgerichtete BlowerDoor-Symposien in verschiedenen Orten Deutschlands. Erste Luftdichtheitsmessung im Passivhaus in Darmstadt.

18.11.1993: BlowerDoor-Symposium im e-u-z. 32 Fachleute aus 13 Messteams waren anwesend. Im Bild von links nach rechts:
Sue Sheehan (Übersetzerin), Gary Nelson (The Energy Conservatory/Minneapolis), Robert Borsch-Laaks (Mitbegründer des e-u-z), Paul Simons und Sigrid Dorschky (beide Ingenieurgemeinschaft Bau + Energie + Umwelt GmbH)

1992

Der Vertrieb wird auf das deutschsprachige Ausland erweitert.
In der Schweiz wird eine Vergleichsmessung zwischen der Minneapolis BlowerDoor und einem Schweizer Eigenbau durchgeführt. Die Minneapolis BlowerDoor war nicht zuletzt aufgrund der einfachen Handhabung Favorit. Modell 3 wird eingeführt, die Lochblende wird durch die Ringe A-C ersetzt.

23.01.1992: Klaus Michael (Niedrig-Energie-Institut Detmold) bei einer typischen Handbewegung: „Sicherung einer großen provisorischen Abdichtung (Türöffnung bei 50 Pascal Unterdruck)“

18.12.1992: Vergleichsmessung in der Schweiz zwischen Minneapolis BlowerDoor und einem von den Schweizern selbst gebauten Luftdichtheitsmessgerät (bestehend aus einer Rohr-Messstrecke von 2 m Länge und einer Holzplatte). Der Vergleich fiel wegen der besseren Handhabung zugunsten der Minneapolis BlowerDoor aus.

1992: Blower Door Modell 3 wird eingeführt(weißes Gebläse), Alurahmen mit einer Mittelstrebe, analogen Druckmessdosen an Türblatt geschraubt: Später wurden Messgeräte und Regler am Rahmen befestigt, eine zusätzliche Mittelstrebe gefertigt.
Zum Vergleich: Vorgängermodell 2 mit Reduzierplatte und Holzrahmen

1991

Verkauf der ersten Minneapolis BlowerDoor in Deutschland. Luftdichtheitsmessung im ersten Null-Energie-Haus in Dörpe.

1991: Minneapolis BlowerDoor Modell 2 mit Holzrahmen und analogen Druckmessdosen: Wilfried Walther regelt die Drehzahl am Gebläse, Peter Merl gibt die Messwerte in den Kleinrechner ein.

1991: e-u-z-Baufachtagung im lockeren Rahmen: die Gäste kamen – wie auch viele der ersten BlowerDoor-Kunden – aus der Szene der alternativen Ing.- und Handwerks-Firmen mit Schwerpunkt EnergieEffizienz

08.02.1991: Erste BlowerDoor-Messung eines Nullenergiehauses in Dörpe.
Ergebnis: Luftwechselrate = 1,4 1/h; Zweitmessung nach Nachbesserungen am 01.07.1991: Luftwechselrate = 0,9 1/h. Zum Vergleich: Der Mittelwert der Messungen zwischen 1990 und 1993 aus dem hessischen NEH-Förderprogramm lag bei 3,7 1/h.

Innenaufnahme: Thermografie während der BlowerDoor-Messung zur Leckageortung

1989

Die Ingenieurgemeinschaft Bau + Energie + Umwelt GmbH mit Sitz im Energie- und Umweltzentrum am Deister kauft die erste Minneapolis BlowerDoor (Modell 2 mit analogen Druckmessdosen und Holzrahmen). Erste Luftdichtheitsmessungen in Hessen und Schleswig-Holstein.