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BlowerDoor Adventskalender

8. Dezember

Italien

Mariä Empfängnis soll am 8. Dezember stattgefunden haben. Aus diesem Grund ist dieser Tag in Italien ein Feiertag, der traditionell für intensive Weihnachtsvorbereitungen genutzt wird. An diesem Tag finden auch die Weihnachtsbäume ihren Platz im heimischen Wohnzimmer. Dort bleiben sie bis zum 6. Januar.

Das ganze Heim wird nun in ein festliches Gewand gehüllt. Vielerorts steht ein Krippenspiel auf dem Programm. In Mittel- und Süditalien ziehen die Zampognari, Schäfer aus den Bergen, durch die Städte und Dörfer und sorgen mit Dudelsack-Klängen für weihnachtliche Stimmung. Der 8. Dezember ist in Italien das einzige wichtige Datum vor Weihnachten. Advent oder der Nikolaus sind dort nicht bekannt.

7. Dezember

Belgien

In Belgien bringt Sinterklaas genau wie auch in Holland die Geschenke bereits in der Nacht auf den 6. Dezember. Der Überlieferung nach reitet Sinterklaas auf einem Schimmel über die Dächer von Haus zu Haus und füllt die Stiefel und Schuhe, die die Kinder am Kamin aufgestellt haben. Immer dabei: viele kleine Pepernootjes und andere Leckereien. Unterstützt wird er vom Zwarten Piet, ein rechter Schelm, der stets zu Streichen aufgelegt ist.

Sinterklaas schippert bereits Mitte November per Dampfer von Spanien nach Antwerpen. In der Hafenstadt gehen Sinterklaas und der Zwarte Piet von Bord. Erwartet werden sie von Horden jubelnder und singender Kinder. Das belgische Fernsehen überträgt dieses Highlight im ganzen Land.

6. Dezember

Deutschland

Als Begründung für den Brauch der westlichen Christenheit, am Vorabend des Nikolaustages Stiefel, Strümpfe oder Teller vor die Tür zu stellen in der Hoffnung, dass sie vom Nikolaus in der Nacht auf den 6. Dezember zumeist mit Süßigkeiten oder Nüssen gefüllt werden, wird zumeist die Legende von der Aussteuer der drei Jungfrauen herangezogen.

Der Legende nach war der Vater zu arm, um seinen Töchtern eine Mitgift für deren Hochzeit zu ermöglichen. Nikolaus, der bereits im Alter von 19 Jahren zum Priester geweiht wurde und von seinen Eltern ein großes Vermögen geerbt hatte, hörte davon und warf in drei aufeinander folgenden Nächten jeweils einen Goldklumpen in das Haus der Familie. In der letzten Nacht stellte der Vater Nikolaus von Myra und dankte ihm für seine großzügige Hilfe. Aus dieser Legende entstand auch die Darstellungsweise, die Nikolaus mit drei goldenen Äpfeln oder Kugeln zeigt.

5. Dezember

Die Niederlande

In Holland erfolgt die Bescherung bereits am Vorabend des Nikolaustages. Am 5. Dezember findet ein Fest im großen Familienkreis statt, bei dem sich alle Generationen im Wohnzimmer versammeln. Gebracht werden die Gaben vom Nikolaus, der in Holland als Sinterklaas bezeichnet wird.

Am Ankunftstag werden eifrig Wunschzettel geschrieben und in die blitzblank geputzten Schuhe gesteckt. Daneben werden ein Eimer mit Wasser und eine Möhre platziert, damit sich der Schimmel von Sinterklaas nach der langen und beschwerlichen Reise stärken kann. Ein Klopfen an der Haustür verrät den Kindern, dass Sinterklaas die Geschenke vor der Tür abgestellt hat. Meist liegt jedem Päckchen ein kurzes Gedicht bei, das der Beschenkte laut vortragen muss, bevor die Verpackung geöffnet werden darf.

4. Dezember

Österreich

Am 4. Dezember, dem Barbaratag, ist es Tradition einen Zweig von einem Apfel- oder Kirschbaum abzuschneiden und ihn mit ins Haus zu nehmen.

Wenn der Zweig bis zum Heiligen Abend erblüht, bedeutet das Glück und Gesundheit für die ganze Familie. In manchen Regionen wird auch gemunkelt, dass bei einem blühenden Zweig eine Hochzeit bevorsteht.

3. Dezember

Dänemark

Das dänische Wort für Weihnachten heißt „Jul“ und geht auf die Wikinger zurück. Die Dänen lieben Wortspiele so sehr, dass sie es sich nicht nehmen ließen, einen Weltkongress der Weihnachtsmänner zu veranstalten – im Juli.

Jedes Jahr findet im Bakken, dem ältesten und vielleicht vergnüglichsten Vergnügungspark der Welt nördlich von Kopenhagen, eines der größten Weihnachtsmann-Treffen weltweit statt. Seit 1957 ist es ein wichtiger Tag im Kalendarium der Weihnachtsmänner von Welt. Wer also frühzeitig in Weihnachtsstimmung kommen will, sollte sich das Spektakel anschauen!

2. Dezember

Deutschland

Der erste selbstgebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851 und kam aus dem protestantischen Umfeld. Als Zählhilfe und Zeitmesser hängten Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand. Einfacher war eine Variante mit 24 an die Wand oder Tür gemalten Kreidestrichen, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. In katholischen Haushalten wurde bis zum Heiligen Abend täglich ein Strohhalm in eine Krippe gelegt. Weitere Formen des Adventskalenders waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde.

1903 brachte der Münchner Verleger Gerhard Lang einen gedruckten Kalender auf den Markt. Er bestand aus einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben. Jeden Tag in der Adventszeit durften die Kinder ein Bild ausschneiden und in ein Feld kleben.

1. Dezember

Eine schöne Adventszeit!

Als Generalvertretung für BlowerDoor Messtechnik in Europa stellen wir in unserem diesjährigen Adventskalender täglich hinter jedem Türchen Weihnachtsbräuche und Weihnachtsrituale aus unseren Partnerländern vor. 

Das BlowerDoor Team wünscht über alle Grenzen hinweg eine schöne und friedliche Vorweihnachtszeit!